„Stasi-Kinder“ – das Buch

Was wussten oder ahnten die Töchter und Söhne hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter von der Tätigkeit ihrer Eltern, zumeist des Vaters? Wie wirkte sie sich auf das Familienleben und die Beziehung zwischen Eltern und Kindern aus? Welche Spuren hat das Erlebte hinterlassen – in den Biografien und den Seelen der heute längst Erwachsenen? Das Buch geht diesen Fragen anhand von dreizehn Lebensläufen nach.

Da ist zum Beispiel die Geschichte von Stefan Herbrich, der wegen einer kritischen Wandzeitung ins Gefängnis kam und daraufhin von seinem Vater verstoßen wurde. Oder die von Thomas Raufeisen, der 16 war, als sein Vater mit der Familie überstürzt von Hannover in die DDR aufbrach, um ihnen dann hinter der Grenze zu eröffnen, dass sie nie mehr in den Westen zurückkehren würden: Er sei nämlich Stasi-Spion und gerade nur knapp seiner Verhaftung entgangen. Oder Anna Warnke, die erst vor kurzem erfahren hat, dass ihr Vater MfS-Offizier war. Und die sich nun quält mit Selbstvorwürfen, dass sie es hätte wissen müssen. Und mit der bangen Frage: Was hat er getan?



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Leseproben

 

Download Einleitung (PDF - 57 kB)

Download Aufgeben (PDF - 163 kB)

Download Diszipliniert – die überwachten Überwacher (PDF - 70 kB)